Psalm 56 passend für Corona

Wie man einen biblischen Psalm mit nur drei Wortänderungen passend für Corona machen kann, zeigt Volker Simon aus der Nordkirche mit Psalm 56:

Gott, sei mir gnädig, Seuchen stellen mir nach;

täglich bekämpfen und bedrängen sie mich.

Krankheiten stellen mir täglich nach;

denn viele kämpfen gegen mich voll Hochmut.

Wenn ich mich fürchte,

so hoffe ich auf dich.

Ich will Gottes Wort rühmen; /

auf Gott will ich hoffen und

mich nicht fürchten.

Was können mir Krankheiten tun?

Täglich fechten sie meine Sache an;

alle ihre Gedanken suchen mir Böses zu tun.

Sie rotten sich zusammen, sie lauern /

und heften sich an meine Fersen;

so trachten sie mir nach dem Leben.

Sollten sie mit ihrer Bosheit entrinnen?

Gott, stoß diese Bedrohung ohne alle Gnade hinunter!

Zähle die Tage meiner Flucht, /

sammle meine Tränen in deinen Krug;

ohne Zweifel, du zählst sie.

Dann werden meine Bedrohungen zurückweichen, /

wenn ich dich anrufe.

Das weiß ich, dass du mein Gott bist.

Ich will rühmen Gottes Wort;

ich will rühmen des Herrn Wort.

Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht;

was können mir Menschen tun?

Ich habe dir, Gott, gelobt,

dass ich dir danken will.

Denn du hast meine Seele vom Tode errettet,

meine Füße vom Gleiten,

dass ich wandeln kann vor Gott

im Licht der Lebendigen.

Die ursprünglichen Worte in Psalm 56 sind „Menschen“, „Feinde“ und „Leute“.

Bild: Aufgeschlagenes Buch mit Bildern von Henri Lindegaard auf meinem Schreibtisch.

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